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Infrarotheizung: Vor- und Nachteile einfach erklärt

Vater liegt mit Kind auf dem Sofa, daneben ein wandhängendes Infrarotpanel von Bosch

Lohnt sich eine Infrarotheizung? Erfahren Sie bei Bosch, wann und warum eine Infrarotheizung sinnvoll ist, ob Infrarotstrahlung gut oder schädlich für die Gesundheit ist und was Sie bei einer Stromheizung beachten sollten.

Heizen mit einer Infrarotheizung: sinnvoll oder nicht?

Infrarotheizungen werden, wie Elektroheizungen, mit Strom betrieben. Durch ihre Funktionsweise ergeben sich aber Vorteile gegenüber herkömmlichen Heizsystemen. Diese benötigen eine gewisse Zeit, um die gesamte Raumluft aufzuheizen. Eine Infrarotheizung arbeitet hingegen mit direkter Wärmestrahlung, weshalb sie auch als Wärmewellenheizung bezeichnet wird.

Infrared Panel HI 4000 P an der Wohnzimmerwand montiert, darunter eine modernes Sofa mit Kissen und ein Fenster, durch welches die Sonne hereinscheint.

Die Infrarotstrahlen erwärmen unmittelbar die Körper anwesender Personen und Gegenstände im Raum. Diese geben wiederum die Wärme an die Umgebung ab. Die Infrarotheizung heizt also unmittelbar die Oberflächen auf und nicht die Luft. So erwärmt sie den Raum sehr schnell und die Wärme verteilt sich gleichmäßiger als mit einer klassischen Konvektionsheizung.

Die Infrarot-Technologie ist besonders vorteilhaft für Allergiker und Asthmatiker. Denn die Raumluft zirkuliert nicht und wirbelt kein Staub auf. Außerdem bleiben die Wände, Decken und Böden warm und trocken. Das beugt effektiv gegen Schimmel vor.

Darüber hinaus sind die Anschaffungskosten mit Preisen ab 300 Euro vergleichsweise niedrig, die Montage recht simpel und der Betrieb wartungsfrei.

Kann man mit einer Infrarotheizung Geld sparen?

Person wirft Euromünze in ein Sparschwein.

Grundsätzlich arbeiten Infrarot-Heizpaneele energiesparend. Denn durch die Wärmewellen-Technologie entstehen kaum Wärmeverluste, was Heizkosten spart. Die schnelle Reaktionszeit von Infrarotheizungen sorgt dafür, dass nur selten eine Über- oder Untertemperierung auftritt.

Im Vergleich zur Konvektionswärme empfinden Menschen außerdem die Strahlungswärme als angenehmer und wärmer. Deswegen ist es möglich, die Raumheizung 2 °C niedriger einzustellen, ohne an Komfort einzubüßen.

Die richtige Montage der Infrarotheizung legt den Grundstein, damit das System reibungslos funktioniert und die Infrarotwärme auch spürbar ist. Neben der Einstellung der Infrarotheizung entscheiden zudem die Energiepreise, inwieweit Sie sparen können oder nicht.

Stromverbrauch einer Infrarotheizung

Sind Infrarotheizungen Stromfresser? Der Stromverbrauch hängt davon ab, wie oft und wie lange die Wärmewellenheizung in Gebrauch ist und wie gut die erzeugte Wärme im Haus gespeichert wird. Denn bei falscher Dimensionierung und häufiger Nutzung summieren sich schnell die Kosten.

Infrarotheizkörper sind als Vollheizung im Nachteil gegenüber anderen Heizsystemen, wie zum Beispiel eine vollelektrische Wärmepumpe. Vor allem, wenn es darum geht, eine größere Wohnfläche kontant zu beheizen. Auch in schlecht gedämmten Altbauten führt ein dauerhafter Einsatz zu hohen Betriebskosten. In Neubauten oder Passivhäusern mit gutem Dämmstandard und niedrigem Heizwärmebedarf sind Infrarotheizungen sinnvoll. In Kombination mit eigenproduziertem PV-Strom können Sie sogar zusätzlich Heizkosten sparen.

Um die Betriebskosten der Infrarotheizung auf ein Minimum zu senken, besteht zudem die Möglichkeit, eigenen Photovoltaikstrom zu nutzen. Mit einer Kombination aus Infrarotheizung und Photovoltaikanlage heizen Sie kostengünstig und umweltfreundlich mit grünem Strom, vollkommen fossilfrei und unabhängig von öffentlichen Versorgern.

Ist eine Infrarotheizung gefährlich für die Gesundheit?

Infrarotstrahlung wirkt als Wärmestrahlung und darf nicht mit schädlicher UV-Strahlung verwechselt werden, die nachweislich krebserregend ist. Um zu verdeutlichen, warum von einer Infrarotheizung keine Gesundheitsgefahr ausgeht, ist es wichtig, die grundlegenden Unterschiede der Infrarotstrahlungen zu verstehen.

Frau liegt auf dem Boden und entspannt

Für die Strahlungsintensität ist die Wellenlänge entscheidend. Es gibt kurzwellige IR-A-Strahlung mit einem Wellenlängenbereich von 780 bis 1.400 Nanometer, mittelwellige IR-B-Strahlung mit 1.400 bis 3.000 Nanometer und langwellige IR-C-Strahlung mit 3.000 Nanometer bis 1 Millimeter. Je länger die Strahlungswellen sind, desto geringer dringen diese in die Haut ein.

Im Vergleich dazu umfasst die ultraviolette Strahlung mit 100 bis 400 Nanometer einen extrem kurzwelligen Bereich, den energiereichsten Teil der optischen Strahlung. Dieser ist schädlich für die Haut. Hingegen die langwellige Infrarot-C-Strahlung nicht schädlich ist, da sie lediglich in die oberste Hautschicht eindringt und ausschließlich in Form von Wärme auf das Gewebe einwirkt.

Eine Familie sitzt auf einem Sofa und lacht miteinander.

Darüber hinaus hat die Wärmestrahlung eine wohltuende Wirkung, die den Körper entspannt und indirekt Stress lindern kann. Gleichwohl weist auch das Bundesamt für Strahlenschutz darauf hin, dass eine zu lange und intensive Infrarot-Bestrahlung zu erhöhter Körpertemperatur und Störungen im Wärmehaushalt des Organismus bis hin zum Hitzschlag führen kann.

Kurzwellige Infrarot-A-Strahlung kann die Netzhaut im Auge erreichen sowie bei chronischer Bestrahlung zur Trübung der Linse führen und sollte daher nur kurzzeitig angewendet werden. Infrarotheizungen arbeiten jedoch mit langwelligen, elektromagnetischen IR-C-Strahlen im unsichtbaren Lichtspektrum. Diese sind nicht gefährlich oder schädlich für die Augen.

Kinder lachend in der Badewanne

Sie gehören zur Kategorie der elektrischen Dunkelstrahler, die im Gegensatz zu Infrarot-Hellstrahlern ohne sichtbares Rotlicht funktionieren und nicht so intensiv strahlen. Bei solchen Niedertemperatur-Infrarotheizungen, die nicht glühen, ist eine dauerhafte Verwendung vollkommen unbedenklich.

Infrarotheizkörper haben demnach keine gefährdenden Nachteile für die Gesundheit, sondern Infrarotwärmestrahlung kann ganz im Gegenteil sogar gesundheitsfördernd wirken durch ihr angenehmes Wärmegefühl.

Besteht eine Brandgefahr bei Infrarotheizungen?

Der Betrieb einer Infrarotheizung gilt als sicher und es besteht keine Brandgefahr. Denn die Geräte verfügen über einen integrierten Überhitzungsschutz mit Sensoren. Diese reagieren, wenn das Gerät zu heiß wird und es wird sofort abgeschaltet. Auch beim Vorbeilaufen an einer Infrarotheizung oder bei kurzzeitiger Berührung kann man sich nicht verbrennen.

Allerdings dürfen Sie sich nicht an einen Infrarotheizkörper anlehnen, um sich zu wärmen, wie man es gerne einmal bei klassischen Heizkörpern bzw. Radiatoren macht. Die Oberflächen der Infrarotpaneele werden bis über 100 Grad warm und bei längerem Kontakt besteht durchaus eine Verbrennungsgefahr für die Haut.

Es ist jedoch ohnehin nicht nötig, sich besonders nah an die Infrarotheizung zu stellen, da Sie das angenehme Wärmegefühl durch die direkte Strahlung sofort spüren werden im Raum.

Auch werden Infrarotstrahler in ausreichendem Abstand zu Menschen an der Wand oder Decke montiert, sodass keine Brandgefahr besteht. Bei Standgeräten sollten Sie jedoch darauf achten, die Infrarotheizung nicht mit Handtüchern oder Kleidungsstücken zu bedecken, da so die Strahlungsfunktion behindert wird.

Infrarotheizung: Vor- und Nachteile im Vergleich

Infrarotheizung Vorteile
  • Sinnvoll als Zusatzheizung
    (besonders für Räume, die selten genutzt werden)
  • Hoher Wärmekomfort durch Infrarotwellen
  • Niedrige Anschaffungskosten
  • Schnelle Aufheizzeit durch direkte Strahlung
  • Einfache Installation und Bedienung
  • Wartungsfreier Betrieb
  • Modernes, platzsparendes Design
  • Lange Lebensdauer
  • Multifunktional einsetzbar
  • Vorbeugend gegen Schimmel
  • Gesundes Raumklima für Allergiker
  • Unabhängigkeit von Öl- und Gaspreisen
  • Ökologischer Betrieb mit Photovoltaikstrom möglich
Infrarotheizung Nachteile
  • Hohe Betriebskosten durch Heizen mit Strom
  • Kein sinnvoller Einsatz als Hauptwärmequelle
  • Warmwasserbereitung nicht möglich
  • Unwirtschaftlich bei schlechter Dämmung
  • Klimafreundlich nur mit Ökostrom oder Solaranlage

Lohnt sich eine Infrarotheizung fürs Badezimmer?

Eine Frau mit Tablet im Badezimmer

Eine Infrarotheizung eignet sich hervorragend als unterstützende Heizlösung für eine zeitlich eingeschränkte Nutzung. Darunter fällt das Badezimmer, aber auch selten genutzte Räume profitieren davon oder dort, wo man es zu bestimmten Zeiten besonders warm und gemütlich haben möchte.

Im Grunde lassen sie sich überall sinnvoll im Haus als Zusatzheizung einsetzen. Denn Infrarotheizungen stellen punktuell mehr Wärme bereit und schafft sofortige Behaglichkeit. Dadurch tragen sie erheblich zur Komfortsteigerung bei und sind ein guter Plan-B für kalte Tage oder in der Übergangszeit, besonders für kurzzeitiges, gezieltes Heizen.

Was muss man beachten beim Kauf einer Infrarotheizung?

Beachten Sie unbedingt die Einhaltung der Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Einzelraumheizgeräten nach der Verordnung (EU) 2015/1188 der Kommission. Danach ist der Betrieb eines Infrarotpaneels ausschließlich mit einem zusätzlichen Regler gestattet, der die Funktionen, die in der Verordnung gefordert werden, umsetzt.

Dieser Regler muss mindestens die elektronische Raumtemperaturkontrolle und Wochentagsregelung enthalten sowie mindestens eine weitere aus der Richtlinie geforderte Funktion, wie zum Beispiel eine Raumtemperaturregelung mit Erkennung offener Fenster oder adaptiver Regelung des Heizbeginns.

Welche Infrarotheizung ist zu empfehlen?

Kinder spielen auf dem Sofa, darüber hängt eine Infrarotheizung an der Wand

Infrarotheizkörper gibt es in verschiedenen Ausführungen als Stand-, Decken- und Wandgeräte mit verschiedenen Oberflächen (Glas, Metall, Keramik, Spiegel) und in unterschiedlichen Leistungsklassen für jede Raumgröße.

Sie sind bei Ihrer Entscheidung noch unsicher und stellen sich die Frage: Infrarotheizung, ja oder nein? Lassen Sie sich am besten von einem Fachbetrieb zu den Vor- und Nachteilen einer Infrarotheizung beraten, um die beste Heizlösung mit Wärmestrahlung für Ihr Zuhause zu finden.

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Infrarot-Heizpaneele von Bosch

Die Infrarotpaneele HI 4000 P von Bosch bieten die neueste Infrarot-Heiztechnik mit gleichmäßiger Wärmestrahlung und sind in vier Materialien erhältlich: Keramik, Glas, Spiegel und Metall. Es gibt die Geräte mit hochwertigem Design in Leistungsoptionen von 300 bis 1000 Watt zur Wand- oder Deckenmontage.

Produktbild aller Infrarotheizungs-Panele von Bosch.


  • Fünf verschiedene Leistungsklassen für ca. 5 bis 30 m²
  • Hohe Effizienz bei maximalem Komfort
  • Geeignet für verschiedene Räume wie Flure, Wohnzimmer oder Schlafzimmer
  • Unabhängig von steigenden Gas- und Ölpreisen heizen

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FAQ über die Vor- und Nachteile der Infrarotheizung

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Ist eine Infrarotheizung gut oder schlecht?

Eine Infrarotheizung ist eine gute Ergänzung zu herkömmlichen Heizsystemen mit der Besonderheit, dass Infrarotpaneele die Körper und Gegenstände im Raum direkt erwärmen, anstatt die Luft aufzuheizen. Dadurch wird eine schnellere Behaglichkeit erreicht als mit einem klassischen Heizkörper. Infrarotstrahlen fühlen sich wärmer und angenehmer an, weshalb die Temperatur grundsätzlich zwei Grad niedriger eingestellt werden kann, was Energie einspart.

Was sind die Nachteile einer Infrarotheizung?

Eine Infrarotheizung ist eine Stromheizung. Durch den hohen Stromverbrauch kann das Heizen sehr teuer werden bei dauerhaftem Gebrauch. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Infrarotheizungen als alleiniges Heizsystem nicht empfehlenswert. Heizen mit Strom verursacht zudem eine hohe CO2-Belastung, wenn der Strom aus einem Kohlekraftwerk bezogen wird. Die schlechte Umweltbilanz einer Infrarotheizung hebt sich jedoch auf, wenn mit Ökostrom oder bestenfalls selbst erzeugtem Photovoltaikstrom geheizt wird.

Effizienter sind dagegen Wärmepumpen. Sie gewinnen aus Umweltwärme ein Vielfaches der eingesetzten Energie. Bevorzugt werden Modelle mit natürlichen Kältemitteln. Ein Beispiel dafür ist die CO₂-Wärmepumpe. Sie liefert hohe Temperaturen und eignet sich deshalb vor allem für große Mehrfamilienhäuser, Gewerbe oder industrielle Anwendungen. Für Einfamilienhäuser kommen hingegen meist Propan-Wärmepumpen infrage. Sie arbeiten effizient, klimafreundlich und sind für typische Heiztemperaturen gut geeignet.

Was kostet eine Infrarotheizung im Monat?

Die Betriebskosten einer Infrarotheizung sind abhängig vom Strompreis sowie von der Leistung und Nutzungsdauer des Gerätes. Angenommen, das Infrarotgerät hat eine Leistung von 500 Watt pro Stunde und wird drei Stunden pro Tag eingesetzt. Dann ergeben sich bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh in einem Zeitraum von 30 Tagen Stromkosten von rund 14 Euro im Monat (Rechnung: 500 Watt x 3 Stunden = 1,5 Kilowattstunden; 1,5 kWh x 0,30 Euro x 30 Tage = 13,5 Euro). Im Vergleich dazu, würde eine Infrarotheizung mit 1000 Watt, die im Monat 6 Stunden pro Tag im Einsatz ist, nach derselben Rechnung ca. 54 Euro im Monat verursachen.

Kann man mit einer Infrarotheizung ein ganzes Haus heizen?

Theoretisch ist es möglich, mit einer Infrarotheizung ein ganzes Haus zu heizen, jedoch nur in den seltensten Fällen von Vorteil, denn Heizen mit Strom kann schnell teurer werden. Sofern es sich nicht um ein Niedrigenergiehaus mit eigener Photovoltaikanlage handelt, lohnt sich der dauerhafte Gebrauch einer Infrarotheizung für eine größere Wohnfläche aus Kosten- und Umweltschutzgründen nicht. Hinzu kommt, dass eine Infrarotheizung als Hauptheizung nicht die Warmwasserversorgung abdecken kann.

Ist eine Infrarotheizung sinnvoll oder nicht?

Der Einsatz einer Infrarotheizung ist durchaus sinnvoll, wenn das Gerät für einen begrenzten Zeitraum als Zusatzheizung für mehr Wärmekomfort genutzt wird und das Gebäude eine gute Dämmung aufweist. Infrarotheizungen arbeiten als unterstützende Heizlösung sehr effizient, fast ohne Wärmeverluste und ermöglichen durch direkte Wärmestrahlung sofortige Behaglichkeit. Gerade in der Übergangszeit und an besonders kalten Tagen macht es Sinn, die Infrarotheizung gezielt zur Komfortsteigerung einzusetzen.

Ist eine Infrarotheizung für ein Baby schädlich?

Nein, Infrarotheizungen arbeiten mit ungefährlicher Infrarot-C-Strahlung, die nicht gesundheitsschädlich ist für Menschen. Diese Form der Wärmestrahlung wirkt lediglich als sanfte, wohltuende Wärme auf der Hautoberfläche und schafft ein angenehmes Wohlfühlklima, in dem sich Babys besonders wohl fühlen.

Ist eine Infrarotheizung eine Alternative zu Gas?

Als Zusatzheizung zum bestehenden Heizsystem, stellt die Infrarotheizung eine Heizlösung dar. Eine Gasheizung vollständig durch eine Infrarotheizung zu ersetzen, ist jedoch nicht sinnvoll, da dauerhaftes Heizen mit Strom hohe Betriebskosten verursacht und keine Möglichkeit der Warmwasserversorgung und Wärmespeicherung besteht.

Ist eine Infrarotheizung günstiger als Gas?

Eine Gasheizung ist in der Anschaffung deutlich teurer als eine Infrarotheizung. Auch spart man mit einer modernen Stromheizung im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizungsanlage auf lange Sicht bei den nicht anfallenden Wartungskosten. Welche Heizungsart im Betrieb günstiger ist, ist in Anbetracht der momentanen Energieversorgungslage nur schwer zu sagen. Sowohl die Preise für Strom als auch für Gas sind deutlich angestiegen. Die Kilowattstunde Gas kostet derzeit 18,9 Cent. Der aktuelle Strompreis liegt für Neukunden bei ca. 35 Cent pro Kilowattstunde. Damit hat sich der Strompreis fast verdoppelt, was wiederum an den steigenden Gaspreisen liegt. (Stand: 30.11.2022). Unter diesen Umständen wäre das konstante Heizen mit Strom nicht günstiger, als das Haus mit Gas zu beheizen.

Was ist besser, Gas oder Infrarotheizung?

Eine Infrarotheizung, die mit Ökostrom oder idealerweise mit Photovoltaikstrom betrieben wird, ist viel besser für die Umwelt als das Heizen mit dem fossilen Brennstoffträger Gas, da weniger bis gar keine CO2-Emissionen verursacht werden. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage stellt die Infrarotheizung eine umweltfreundliche und zukunftssichere Heizmöglichkeit für zusätzliche Wärme dar, die mehr Unabhängigkeit bei der Energieversorgung ermöglicht.

Infrarotheizung Vor- und Nachteile – Bosch Produktempfehlung

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