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Brauchwasserwärmepumpe zur Warmwasserbereitung

Brauchwasserwärmepumpe Bosch Compress 5000 DW steht in einem Wirtschaftsraum auf dem Boden, daneben hängt ein Heizgerät an der Wand.

Mit einer Brauchwasserwärmepumpe in Ihrem Zuhause lassen sich einfach Energiekosten sparen. Denn sie nutzt die kostenlose Energie aus der Umgebungsluft, die sonst verloren geht, um das ganze Jahr über warmes Wasser bereitzustellen. Das entlastet die Umwelt und den Geldbeutel! Erfahren Sie bei Bosch alles zu Funktion und Vorteilen sowie Kosten und Verbrauch einer Wärmepumpe für Brauchwasser. Entdecken Sie außerdem die moderne Brauchwasserwärmepumpe von Bosch.

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Was ist eine Brauchwasserwärmepumpe?

Eine Brauchwasserwärmepumpe ist eine spezielle Art von Wärmepumpe, die Brauchwasser erhitzt. Darunter versteht man Warmwasser für den täglichen Gebrauch, wie zum Beispiel zum Duschen, Baden und Geschirrspülen. Deshalb wird sie auch als Warmwasser-Wärmepumpe bezeichnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmepumpen, die ein Gebäude heizen und warmes Wasser erzeugen, kommt eine Brauchwasserwärmepumpe ausschließlich zur Warmwasserbereitung zum Einsatz.

Wie funktioniert eine Brauchwasserwärmepumpe?

Eine Wärmepumpe für Brauchwasser nutzt die vorhandene Wärme in der Umgebung, um Wasser zu erwärmen, das im Haus verbraucht wird. Mögliche Energiequellen sind die Raumluft, Außenluft oder Abluft aus einer Lüftungsanlage. Der Aufbau einer Brauchwasserwärmepumpe besteht aus einem integrierten Warmwasserspeicher mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Eine andere Bezeichnung für den Speicher lautet Trinkwasserspeicher oder Brauchwasserspeicher.

Eine Brauchwasserwärmepumpe funktioniert nach demselben Prinzip wie eine Heizungswärmepumpe. Die Wärmepumpe nimmt die thermische Wärmeenergie der Luft auf und überträgt sie auf ein Kältemittel, das in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert. Ein Kompressor erhöht die Temperatur, indem er das Kältemittel verdichtet. Ein Wärmetauscher überträgt die erzeugte Wärme auf das Brauchwasser. Das Kältemittel der Wärmepumpe wird entspannt und der Zyklus beginnt von neuem. Anschließend wird das warme Wasser an die Zapfstellen im Haus verteilt. So schafft es die Brauchwasserpumpe zum Beispiel, aus 20 °C angesaugter Luft 60 °C warmes Wasser zu erzeugen. Die Pumpen und Kompressoren verbrauchen während dieses Prozesses Strom. Das Heizen mit einer Brauchwasserwärmepumpe ist nicht möglich.

Wie sinnvoll ist eine Brauchwasserwärmepumpe?

Grundsätzlich ist eine Wärmepumpe zur Brauchwassererwärmung eine sinnvolle Ergänzung für Ihr vorhandenes Heizungssystem, um langfristig Energie und Kosten zu sparen. Eine Brauchwasserwärmepumpe lohnt sich immer zur Heizungsunterstützung, sowohl im Altbau als auch im Neubau. Denn das System ermöglicht die Nutzung von regenerativen Energien für die Warmwasserversorgung und verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Ein nützlicher Anwendungsfall ist zum Beispiel, wenn Sie Ihre Öl- oder Gasheizung mit einer Brauchwasserpumpe kombinieren. Das entlastet den Wärmeerzeuger ganzjährig bei der Warmwasserbereitung. So bleibt die Heizung in den Sommermonaten komplett ausgeschaltet.

Zwei Voraussetzungen sind entscheidend, damit sich die Anschaffung besonders lohnt:

  • Geeigneter Aufstellort: Es sollte regelmäßig warme Abluft im Aufstellraum vorhanden sein. Der Einbau im Keller oder im Heizungsraum ist ideal geeignet, denn dort entsteht viel passive Wärme durch die Heizung, besonders im Winter. Auch ein Hauswirtschaftsraum, wo Abwärme durch Waschmaschine und Trockner entsteht, kommt infrage. Im Sommer ist es möglich, die warme Außenluft anzuziehen.
  • Betrieb mit PV-Strom: Die Brauchwasserwärmepumpe arbeitet in Kombination mit Photovoltaik besonders effizient und kostengünstig. Wenn das Gerät mit Solarstrom aus der PV-Anlage betrieben wird, nutzt es zu 100 Prozent erneuerbare Energien für die Warmwassererzeugung. Auch erhöht sich der Eigenverbrauch der Anlage, weil der PV-Überschuss optimal genutzt wird für den Wärmepumpenbetrieb.

Eine Brauchwasserwärmepumpe ist mit Solarthermie kombinierbar. Die Solarthermieanlage nutzt die kostenlose Sonnenenergie, um das Wasser im Speicher direkt zu erwärmen. Eine Solar-Wärmepumpe verbraucht weniger Strom, arbeitet noch effizienter und verlängert die Lebensdauer der Heizung. Die Kombination bietet eine rundum umweltfreundliche, kosteneffiziente und unabhängige Lösung für die Warmwasserbereitung.

Vorteile einer Brauchwasserwärmepumpe

  • Umweltfreundliche Warmwasserbereitung
  • Sinnvolle Nutzung vorhandener Wärme
  • Geringe Anschaffungs- und Betriebskosten
  • Einfache Installation und Nachrüstung
  • Senkung der Energiekosten mit Solaranlage
  • Entfeuchtung von Kellerräumen
  • Förderung beim Kauf einer Heizungswärmepumpe

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Kosten und Förderung von Brauchwasserwärmepumpen

Der Anschaffungspreis für eine Brauchwasserwärmepumpe liegt bei circa 2.000 bis 3.000 Euro und variiert je nach Speichergröße. Die Installationskosten belaufen sich abhängig vom Aufwand auf circa 300 bis 500 Euro.

Beantragen Sie eine Förderung für eine Wärmepumpe als Heizung, wird die Brauchwasserwärmepumpe als Umfeldmaßnahme mitgefördert.

Die Betriebskosten einer Wärmepumpe für Brauchwasser unterscheiden sich je nach Warmwasserverbrauch und Personenanzahl.

Wie viel Strom verbraucht eine Brauchwasserwärmepumpe?

Der Stromverbrauch einer Brauchwasserwärmepumpe hängt von ihrer Effizienz, der Speichergröße beziehungsweise benötigten Wassermenge und der Temperaturdifferenz zwischen der Wärmequelle und dem Brauchwasser ab. Allgemein gilt: Je höher die Jahresarbeitszahl (JAZ) ausfällt, desto niedriger ist der Stromverbrauch von Wärmepumpen. Die Anschaffung einer Wärmepumpe zur Brauchwassererwärmung rentiert sich vor allem dann, wenn die jährlichen Stromkosten niedriger sind als das, was Sie zum Beispiel für die Warmwasserbereitung mit Öl oder Gas bezahlen.

Beispielrechnung: In der Regel benötigt eine Person etwa 600 bis 800 kWh Wärmeenergie im Jahr. Für einen 4-Personen-Haushalt ergibt sich ein Jahresverbrauch von 2.400 bis 3.200 kWh Wärmeenergie. Bei einer JAZ von 3,0 rechnet man mit einem Umrechnungsfaktor von 1 zu 3. Das bedeutet, für den Wärmebedarf für Warmwasser im Haus werden etwa 800 bis 1.100 kWh an elektrischer Energie benötigt. Mit einem beispielhaften Strompreis von 26 ct pro kWh ergeben sich Stromkosten von circa 200 bis 300 Euro im Jahr.

Wirkungsgrad einer Brauchwasserwärmepumpe

Brauchwasserwärmepumpen erzeugen mehr Wärmeenergie, als dass sie elektrische Energie verbrauchen. Dies führt zu einer hohen Effizienz. Während ein elektrischer Durchlauferhitzer oder ein Boiler etwa 1 kWh Strom zur Erzeugung von 1 kWh Wärme benötigt, erzeugt eine Brauchwasserpumpe aus derselben Menge Strom rund drei- bis viermal so viel Wärme. In der Regel ist die Leistungszahl (COP) einer Wärmepumpe bei Brauchwasserwärmepumpen etwas niedriger als bei Heizungswärmepumpen. Sie erreichen einen durchschnittlichen COP von 3,0–3,5.

Ob eine Brauchwasserwärmepumpe energiesparender als andere Formen der Warmwassererzeugung ist, hängt im Endeffekt davon ab, wie gut sich das Gerät in das Gesamtsystem einfügt. Bei korrekter Planung ist eine Brauchwasserwärmepumpe bis zu 70 Prozent sparsamer bei der Warmwasserbereitstellung als eine Heizungsanlage!

Installation einer Brauchwasserwärmepumpe

Der Einbau einer Brauchwasserwärmepumpe ist einfach und flexibel durchgeführt. Ein Installateur stellt das Gerät im Aufstellraum auf und schließt es an den Warmwasserkreislauf und an einen separaten Stromkreis an. Damit die Pumpe auch die warme Außenluft nutzen kann, wird optional ein Anschluss nach draußen installiert über einen Luftkanal.

Brauchwasserwärmepumpen werden ausschließlich im Innenbereich installiert. Sie lassen sich ideal in Kellern oder Hauswirtschaftsräumen platzieren. Da sie zur Innenaufstellung von Wärmepumpen zählen, beanspruchen sie keinen Platz im Außenbereich und benötigen kein Außengerät. Auch zu einem bestehenden System lässt sich eine Brauchwasserwärmepumpe unkompliziert nachrüsten.

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Speichergrößen bei Brauchwasserwärmepumpen

Es gibt Brauchwasserspeicher in verschiedenen Ausführungen. Wie groß eine Brauchwasserwärmepumpe sein muss, hängt von der Haushaltsgröße und dem Warmwasserkomfort ab. Je geringer die Leistung ist, desto größer sollte der Speicher sein.

In der Regel deckt eine Brauchwasserwärmepumpe mit 260 Liter einen 4-Personen-Haushalt ab. Ein Brauchwasserspeicher von 300 Liter ist für einen Haushalt mit 6 bis 8 Personen ausgelegt. Grundsätzlich rechnet man bei einer Person mit einem durchschnittlichen Warmwasserverbrauch von etwa 30 bis 50 Litern pro Tag. Die Brauchwasserpumpe muss exakt an den Bedarf angepasst sein, damit sie ihre maximale Effizienz ausspielen kann. Das ermittelt ein Fachmann zuverlässig und genau.

Eine Zirkulationspumpe sorgt dafür, dass immer sofort warmes Wasser aus dem Hahn fließt und das Wasser in den Rohrleitungen stetig in Bewegung bleibt. Das desinfiziert und spart kaltes Wasser ein, während man auf warmes wartet.

Brauchwassertemperatur der Wärmepumpe

Mutter wickelt ihr Kind in Bademantel ein.

Wie viel Grad eine Brauchwasserwärmepumpe bereitstellt, ist abhängig vom Modell und von der Leistung. Grundsätzlich erzeugen die Pumpen Temperaturen um die 60 °C. Aus Effizienzgründen ist es ratsam, die Brauchwassertemperatur auf 50 bis 55 °C zu begrenzen. Als Hygienemaßnahme und zum Schutz vor Legionellen wird das Wasser in regelmäßigen Abständen für kurze Zeit höher erhitzt.

Bei der Wärmepumpe für Brauchwasser von Bosch beträgt die werkseitig eingestellte Wassertemperatur 55 °C. Am Gerät lässt sich die gewünschte Temperatur von minimal 30 °C bis maximal 65 °C einstellen. Mit einem Heizstab beziehungsweise elektrischen Zuheizer sind besonders hohe Warmwassertemperaturen von 75 °C möglich.

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FAQ zu Wärmepumpen für Brauchwasser

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Was ist der Unterschied zwischen Brauchwasser und Trinkwasser?

Trinkwasser ist Wasser, das für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Es muss hohe Qualitätsstandards erfüllen. Zum Beispiel wird es zum Trinken, Kochen und für die Körperhygiene verwendet. Brauchwasser ist Wasser, das für verschiedene Zwecke im Haushalt und in der Industrie verwendet wird, jedoch keine Trinkwasserqualität haben muss. Zum Beispiel wird es für die Toilettenspülung, Waschmaschine oder zur Gartenbewässerung genutzt. Trinkwasser kann Brauchwasser sein, aber Brauchwasser kein Trinkwasser.

Wie laut sind Brauchwasserwärmepumpen?

Die Lautstärke einer Brauchwasserwärmepumpe ist gering. Der Geräuschpegel in Innenräumen beläuft sich in der Regel auf etwa 50 dB(A), was dem leisen Brummen eines Kühlschranks ähnelt.

Ist eine Brauchwasserwärmepumpe für ein Mehrfamilienhaus ausgelegt?

Das Portfolio der Bosch Warmwasser-Wärmepumpen mit den Speichergrößen 200 Liter und 260 Liter ist für das Einfamilienhaus ausgelegt. Grundsätzlich ist es denkbar, Brauchwasserwärmepumpen auch in Mehrfamilienhäusern einzusetzen. Klären Sie mit einem Installateur ab, welche Art der Warmwasserbereitstellung sich am besten eignet für das Gebäude.

Wie lange braucht eine Brauchwasserwärmepumpe zum Aufheizen?

Die Aufheizzeit des Brauchwasserspeichers variiert je nach Leistungsgröße, Betriebsmodus und Umgebungslufttemperatur. Die Dauer für eine komplette Aufheizung beträgt bei der Brauchwasserwärmepumpe von Bosch in der 260-Liter-Variante 8 Stunden 49 Minuten, für die 200-Liter-Variante 6 Stunden 33 Minuten. In der Betriebsart Boost kann die Aufheizzeit auf 4 Stunden 21 Minuten sowie auf 3 Stunden 47 Minuten verkürzt werden.

Kann man eine Brauchwasserwärmepumpe ohne Speicher betreiben?

In der Regel gibt es Brauchwasserwärmepumpen mit Speicher. Jedoch gibt es Modelle, bei denen nur das obere Modul genutzt wird, dort kann man einen externen Speicher anschließen. Meistens werden diese Systeme mit einem zweiten Wärmeerzeuger in Kombination betrieben.

Was ist eine kleine Wärmepumpe für Brauchwasser?

Brauchwasserwärmepumpen zählen sogesehen zu den Mini-Wärmepumpen, da sie eine kleine Luft-Wasser-Wärmepumpe integriert haben. Das Wärmepumpenmodul sitzt auf dem Warmwasserspeicher. Durch die kompakte Bauweise benötigt das Standgerät wenig Platz und lässt sich flexibel in Räumen einsetzen.

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