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Inverter-Wärmepumpe: Die modulierende Heizung

Wärmepumpe von Bosch Compress 5800/6800i AW an Hauswand stehend

Moderne Wärmepumpenheizungen arbeiten für gewöhnlich mit einem sogenannten Inverter, der die Heizleistung moduliert. Erfahren Sie bei Bosch, wie die Technologie funktioniert, welche Vor- und Nachteile sie aufweist und worin der wesentliche Unterschied zwischen herkömmlichen Wärmepumpen und Inverter-Wärmepumpen liegt.

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Was ist der Vorteil einer Inverter-Wärmepumpe?

Gegenüber herkömmlichen Wärmepumpen bietet die Inverter-Wärmepumpe viele Vorteile:

  • Heizkostenersparnis und höhere Energieeffizienz durch angepasste Heizleistung
  • Längere Lebensdauer der Wärmepumpe durch weniger Verschleiß des Systems
  • Bessere Temperaturkontrolle und schnelleres Erreichen der Zieltemperatur
  • Weniger Betriebsgeräusche, da kein häufiges Ein- und Ausschalten der Anlage
  • Monovalenter Betrieb ohne Heizstab oder Zusatzheizung möglich
  • Erhöhter Eigenverbrauch mit Photovoltaik und weniger Stromkosten

Was ist eine Inverter-Wärmepumpe? Funktionsweise der Technik

Inverter-Wärmepumpen sind eine bestimmte Art von Wärmepumpen, welche die Effizienz der Heizung steigern. Eine Inverter-Wärmepumpe wird auch als modulierende Wärmepumpe bezeichnet, weil sie die Drehzahl des Kompressors variabel regelt. Dieser sogenannte Verdichter ist der Hauptmotor im Aufbau einer Wärmepumpe. Die integrierte Invertertechnik ermöglicht, dass die Wärmepumpe ihre Leistung stufenlos anpasst an den tatsächlichen Bedarf im Haus.

Ein Inverter bei einer Wärmepumpe fungiert als ein Frequenzumrichter. Wärmepumpen mit Inverter wandeln den Wechselstrom aus dem Netz in Gleichstrom um. Die Netzspannung liegt für gewöhnlich bei 50 Hz. Anschließend erzeugt der Wechselrichter, auch Inverter genannt, neuen Wechselstrom, dessen Frequenz zwischen 30–90 Hz variiert. Benötigt das System weniger oder mehr Heiz- oder Kühlleistung, ändert der Inverter betriebene Kompressor entsprechend seine Drehgeschwindigkeit. Die flexible elektronische Schaltung macht die bedarfsgerechte Leistungsregelung der Wärmepumpe möglich.

Inverter-Wärmepumpen sind für den Betrieb als monovalente Wärmepumpe ausgelegt. Das bedeutet, die Wärmepumpe mit Inverter ist in der Lage, ein Haus als alleiniger Wärmeerzeuger ohne elektrischen Heizstab oder unterstützendes Heizsystem zu versorgen. Bei einer Hybrid-Wärmepumpe, einer Kombination aus zwei Wärmeerzeugern, spricht man von einer bivalenten Betriebsweise.

Was ist der Unterschied zwischen Wärmepumpe und Inverter-Wärmepumpe?

Der hauptsächliche Unterschied zwischen einer herkömmlichen Wärmepumpe und einer Inverter-Wärmepumpe liegt in der Art und Weise, wie sie die Leistung des Kompressors steuert und die Temperatur reguliert.

Wärmepumpen ohne Inverter müssen den Kompressor jedes Mal ein- und ausschalten, was deutlich mehr Energie verbraucht und den Stromverbrauch erhöht. Das häufige An- und Abschalten der Wärmepumpe verursacht zudem einen stärkeren Verschleiß der technischen Komponenten und mehr Lautstärke im Betrieb. Eine Wärmepumpe, die Inverter-Technologie nutzt, ist im Vergleich zu einer herkömmlichen Wärmepumpe klar im Vorteil, da sie energieeffizienter, systemschonender und laufruhiger arbeitet. Für den Schallschutz ist das von Vorteil.

Auch sorgen invertergesteuerte Wärmepumpenheizungen für konstante Systemtemperaturen und eine gleichmäßige Raumtemperatur. Bei konventionellen On/Off-Wärmepumpen schwanken die Vorlauftemperaturen häufiger. Dadurch steuern sie die gewünschte Raumtemperatur weniger präzise. Es kann vorkommen, dass das Gebäude zeitweise unter- oder überhitzt, weil das System zu wenig oder zu viel Wärme bereitstellt. Pufferspeicher lösen das Problem, indem sie überschüssige Energie zurückhalten und bei Bedarf bereitstellen.

Ein Inverter ist besonders sinnvoll bei Luft-Wasser-Wärmepumpen, damit die Anlage ihre Leistung bei kalter Außenluft flexibel anpassen kann und im optimalen Leistungsbereich arbeitet. Übrigens ist die Bauweise einer Luftwärmepumpe nicht ausschlaggebend dafür, ob die Wärmepumpe modulierend oder nicht ist. Sowohl Monoblock-Wärmepumpen als auch Split-Wärmepumpen können mit einem integrierten Inverter betrieben werden.

Wärmepumpe mit Inverter oder nicht? Der Vergleich

Inverter-Wärmepumpe
  • Stufenlose Anpassung der Leistung
  • Konstante Vorlauftemperaturen
  • Schonender Teillastbetrieb
  • Höhere Lebensdauer
  • Leise Betriebsweise
Normale Wärmepumpe
  • Takten zwischen Ein- und Ausschalten
  • Temperaturschwankungen
  • Häufig unter Volllastbetrieb
  • Höherer technischer Verschleiß
  • Mehr Betriebsgeräusche

Hat eine modulierende Wärmepumpe Nachteile?

Compress 3400i AWS Split Klima-Wärmepumpe von Bosch versorgt ein Zweifamilien-Haus in Düren

Es gibt so gesehen nur einen Nachteil, den Sie beim Kauf einer modulierenden Wärmepumpe bedenken sollten. Eine Inverter-Wärmepumpe kann ihre Vorteile nicht ausspielen, wenn sie permanent unter Volllast arbeiten muss. Der Grund dafür ist: Es entstehen minimale Verluste, wenn die Invertertechnik den Betriebsstrom umwandelt. Inverter-Wärmepumpen arbeiten äußerst effizient im Teillastbereich, aber unter voller Auslastung über einen längeren Zeitraum liegen sie im Nachteil gegenüber klassischen Wärmepumpen.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie eine Inverter-Luftwärmepumpe in einem Gebäude mit hohem Wärmebedarf einsetzen. Damit eine Wärmepumpe im Altbau effizient arbeitet, sind eine hochwertige Dämmung und möglichst niedrige Vorlauftemperaturen wichtig.

Im Allgemeinen sind viele vermeintliche Nachteile von Wärmepumpen oft unbegründet. Beispielsweise, dass sie viel Strom verbrauchen, störende Geräusche verursachen und sich für den Altbau nicht eignen. Gute Planung ist hier das A und O! Informieren Sie sich im Vorfeld darüber, was Sie bei einer Wärmepumpe beachten müssen und wann der Einbau möglicherweise keinen Sinn ergibt. Bosch unterstützt Sie gerne kostenlos und unverbindlich bei Ihrer Heizungsmodernisierung.

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Inverter-Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren

Modulierende Wärmepumpen sind speziell dafür ausgelegt, mit einer Photovoltaikanlage zusammenzuarbeiten. Die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage verbessert sowohl die Umweltfreundlichkeit als auch die Kosteneffizienz des Heizsystems erheblich. Zudem machen Sie sich nahezu vollständig unabhängig von fossilen Brennstoffen, wenn Sie noch eine weitere erneuerbare Energiequelle einbinden.

Wärmepumpen mit Inverter nutzen die Erträge des selbst erzeugten Stroms jederzeit optimal aus, weil die Anlage mit gleichmäßig niedriger und variabler Leistung läuft. Dieser Zustand begünstigt, dass die Wärmepumpe ihren Strombedarf größtenteils durch die Solaranlage decken kann. Daher ist der Betrieb einer Inverter-Wärmepumpe mit Photovoltaik sinnvoller und kostengünstiger als bei herkömmlichen Geräten.

Da standardmäßige Wärmepumpen mit fester Drehzahl laufen, beziehen sie ihre Energie schubweise. Sie laufen also entweder unter Vollast oder schalten sich komplett ab. In diesen Pausen speist die Photovoltaikanlage den überschüssigen Strom in das öffentliche Netz ein. Beim erneuten Einschalten ist der Energiebedarf wiederum abrupt hoch. In diesem Fall bezieht die Wärmepumpe teuren Netzstrom, denn der Verbrauch kann nicht vollständig durch den Solarstrom gedeckt werden.

Photovoltaikanlagen benötigen ebenfalls einen Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Dieser Prozess ist notwendig, da die meisten Haushaltsgeräte und das öffentliche Stromnetz Wechselstrom verwenden.

Modulierende Wärmepumpe ohne Pufferspeicher betreiben

Ein Pufferspeicher sorgt für einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe, indem er zu viel produzierte Wärme zwischenspeichert und zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stellt. Dadurch entkoppeln sie die Wärmepumpe und das Heizsystem voneinander. Dies bietet sich vor allem bei schwer regelbaren Wärmepumpen an.

Bei einer Inverter-Wärmepumpe ist ein Pufferspeicher jedoch nicht unbedingt nötig. Durch ihre modulierende Betriebsweise produziert sie immer genauso viel Wärme wie benötigt. Daher ist ein Wärmespeicher oft überflüssig.

Eine Inverter-Wärmepumpe mit Pufferspeicher zu kombinieren, ist zum Beispiel sinnvoll bei Hybridsystemen mit erneuerbaren Energien. In diesem Fall dient der Speicher als Schnittstelle zwischen den Wärmeerzeugern, etwa bei einer Kombination aus Wärmepumpe mit Solarthermieanlage. Auch überbrückt ein Speicher mögliche Sperrzeiten, die der Stromanbieter verhängt, und ermöglicht es, günstigen Nachtstrom einzuspeisen.

Eine Warmwasser-Wärmepumpe eignet sich ideal zur Erweiterung bestehender Heizanlagen, um effizient und nachhaltig Warmwasser zu erzeugen aus erneuerbarer Energie. Sie besteht aus einem Warmwasserspeicher mit integrierter Luft-Wasser-Wärmepumpe. Invertergesteuerte Geräte sind vorteilhaft, da sie Schwankungen im Warmwasserbedarf ausgleichen und die Betriebskosten für die Warmwassererzeugung senken.

Kosten für eine Inverter-Wärmepumpe

Die Preise für eine Wärmepumpe mit Inverter starten in der Regel bei 15.000 Euro aufwärts inklusive der Installation. Inverter-Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten von allen Wärmepumpenarten am wenigsten, da die Wärmequelle nicht erschlossen werden muss. Bei modulierenden Sole-Wasser-Wärmepumpen kommen umfangreiche Erschließungskosten für Kollektoren oder Sonden hinzu.

Münzgeld auf Tisch mit Natur im Hintergrund

Der Staat bietet eine hohe Förderung für Wärmepumpen mit moderner Inverter-Technologie an, mit der sich die Anschaffung einer umweltfreundlichen Heizung auf alle Fälle lohnt.

Letzten Endes hängen die Kosten für Inverter-Wärmepumpen auch immer von den individuellen Gegebenheiten vor Ort ab. Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten und holen Sie sich ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre neue Wärmepumpe ein.

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FAQ zu Inverter-Wärmepumpen

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Was ist ein Inverter bei einer Wärmepumpe?

Bei einem Inverter handelt es sich um eine elektronische Technologie zur Steuerung der Heizung. Sie dient dazu, die Drehzahl des Kompressors variabel zu regeln und dadurch die Heiz- oder Kühlleistung der Wärmepumpe exakt an den Bedarf anzupassen.

Welche Wärmepumpen sind mit Inverter?

Grundsätzlich kann jede Art von Wärmepumpe mit einem Inverter betrieben werden. Zu den gängigsten zählen Luft-, Wasser- und Sole-Wärmepumpen. Die Verwendung von Inverter-Technologie in Wärmepumpen hat in den letzten Jahren zugenommen, da sie zu einer höheren Energieeffizienz und einem verbesserten Komfort führt. Daher setzen nahezu alle modernen Anlagen auf Invertertechnik – so auch die Wärmepumpen von Bosch.

Wärmepumpe, modulierend oder nicht?

Eine Inverter-Wärmepumpe bietet fast ausschließlich Vorteile: Sie sorgt für eine höhere Energieeffizienz, besonders an den vielen milden Tagen einer typischen Heizperiode, eine präzisere Temperaturregelung und besseren Komfort. Gerade für den wirtschaftlichen Betrieb einer Wärmepumpe im Winter ist diese modulierende Arbeitsweise entscheidend.

Nur bei Anlagen, die über längere Zeit konstant Höchstleistung erbringen müssen, ist ein Inverter nachteilig. Die Entscheidung, ob Sie eine modulierende oder eine nicht modulierende Wärmepumpe wählen, hängt von Faktoren wie dem spezifischen Wärmebedarf des Gebäudes ab. Nach diesem richtet sich die Dimensionierung der Wärmepumpe richtet. In der Regel ist es jedoch sinnvoll, eine Wärmepumpe mit Inverter zu kaufen, wobei eine exakte Heizlastberechnung unerlässlich bleibt.

Klimaanlage mit Inverter oder Wärmepumpe?

Sowohl Split-Klimaanlagen als auch Wärmepumpen nutzen moderne Inverter-Technologie, um ihre Leistung möglichst präzise und energieschonend zu regulieren. Die Entscheidung zwischen einer Klimaanlage oder einer Wärmepumpe hängt von Ihren spezifischen Anforderungen und dem Nutzen ab. Eine Klimaanlage mit Inverter-Technologie ist in erster Linie darauf ausgelegt, Räume zu kühlen. Die Geräte sind häufig mit einer Heizfunktion ausgestattet. Eine Inverter-Wärmepumpe ist eine vollwertige Heizung, die ein Gebäude heizt und mit warmem Wasser versorgt. Zusätzlich ist es möglich, dass Sie Ihr Haus mit dem Gerät kühlen. Eine Wärmepumpen-Klimaanlage funktioniert über das Umkehren des Kältemittelkreises. Dadurch kühlt das Heizwasser langsam ab. So wird das Gebäude sanft und gleichmäßig temperiert.

Kann man eine Inverter-Wärmepumpe nachrüsten?

Ja, eine Nachrüstung ist grundsätzlich im Altbau und in Bestandsgebäuden möglich. Um eine Wärmepumpe mit Invertertechnik nachträglich einzubauen, müssen Ihr Gebäude und Grundstück bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu zählen unter anderem ein gewisser Dämmstandard, genügend Platz und moderne Heizflächen, die möglichst niedrige Vorlauftemperaturen bereitstellen. Informieren Sie sich im Vorfeld, was Sie beim Nachrüsten einer Wärmepumpe beachten müssen. Wenn Sie Ihre alte Heizung mit einer Wärmepumpe modernisieren möchten, empfehlen wir Ihnen eine effiziente Heizung mit Inverter.

Was bedeutet Full-Inverter-Wärmepumpe?

Eine Full-Inverter-Wärmepumpe eignet sich insbesondere für den Einsatz im Whirlpool, Gartenteich oder in Schwimmbädern. Daher werden Voll-Inverter-Geräte auch als Pool-Wärmepumpe bezeichnet. Die intelligente invertergesteuerte Technologie sorgt für eine optimale Leistungsanpassung der Pumpe. Full-Inverter-Wärmepumpen regulieren die gewünschte Wassertemperatur im Pool schnell und sind in der Lage, auch große Wassermengen effizient zu beheizen.

Warum ist ein Inverter bei einer innenaufgestellten Wärmepumpe vorteilhaft?

Bei der Innenaufstellung von Wärmepumpen verringert eine modulierende Betriebsweise die Geräuschentwicklung, was besonders in Innenräumen von Vorteil ist. So wird verhindert, dass sich der Schall auf die angrenzenden Wohnräume ausbreitet. Im Durchschnitt erreichen Luftwärmepumpen in Innenaufstellung eine Lautstärke von circa 48 bis 57 dB(A).