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Gastherme mit Warmwasserspeicher: integriert oder extern?

Bosch Gastherme mit Warmwasserspeicher Condens 9000i W an der Wand im Vordergrund, im Hintergrund ein Mann im Esszimmer mit einem Handy in der Hand

Eine Gastherme ist eine platzsparende Heizung für Einfamilienhäuser oder Wohnungen und wird häufig mit einem Warmwasserspeicher kombiniert, um Warmwasserkomfort zu gewährleisten und erneuerbare Energien einzubinden. Doch die Auswahl an Geräten ist groß und häufig unübersichtlich. Hier erfahren Sie, welche Vor- und Nachteile Thermen mit integriertem und externem Warmwasserspeicher haben, wann ein Gerät auch gänzlich ohne Speicher zum Einsatz kommen kann und welche Geräte sich zur Einbindung einer Solaranlage eignen. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen Preise und passende Wärmeerzeuger von Bosch.

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Was das Gebäudemodernisierungsgesetz für neue Gasthermen bedeutet

Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Es hat das bisherige Gebäudeenergiegesetz nicht ersetzt, sondern per Änderungsgesetz umbenannt und in zentralen Punkten neu gefasst.

Was entfallen ist: Die Anforderung, dass neu eingebaute Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, ist gestrichen. Ebenso die verpflichtende Beratung vor dem Einbau einer Gas- oder Ölheizung, das Betriebsverbot für alte Heizkessel und die Kopplung der Heizungsvorgaben an die kommunale Wärmeplanung. Für Eigentümer gilt damit wieder die freie Wahl der Heiztechnik – eine neue Gastherme darf eingebaut werden, unabhängig davon, wie weit die Wärmeplanung der Kommune fortgeschritten ist.

Was hinzugekommen ist: An die Stelle der 65-Prozent-Regel tritt nach § 43 GModG eine gestaffelte Quote für biogene Brennstoffe, die sogenannte Bio-Treppe. Wer eine Gasheizung neu einbaut, muss danach einen steigenden Anteil der bereitgestellten Wärme aus Biomethan, biogenem Flüssiggas oder Wasserstoff erzeugen:

  • Ab dem 1. Januar 2029, Mindestanteil: 10 Prozent
  • Ab dem 1. Januar 2030, Mindestanteil: 15 Prozent
  • Ab dem 1. Januar 2035, Mindestanteil: 30 Prozent
  • Ab dem 1. Januar 2040, Mindestanteil: 60 Prozent

Der für diese Seite entscheidende Punkt: Die Anforderung lässt sich alternativ durch die Kombination mit einer Solarthermieanlage oder einer Biomasse-Hybridheizung erfüllen. Wer seine Gastherme also mit einem Solarspeicher und Kollektoren ausstattet, erfüllt die kommende Quote über die Anlagenkombination statt über den Brennstoff – und macht sich damit unabhängig von Verfügbarkeit und Preis biogener Gase, die heute noch nicht absehbar sind.

Die Einzelheiten der Grüngasquote will die Bundesregierung in einem gesonderten Gesetz regeln. Für den Fall, dass eine Heizung wegen eines irreparablen Ausfalls kurzfristig ersetzt werden muss, sieht das Gesetz eine Übergangsfrist von zwölf Monaten vor. Unverändert bleibt das Ziel, dass ab 2045 nur noch klimaneutral geheizt werden darf.

Und die kommunale Wärmeplanung? Sie bestimmt nicht mehr, welche Heizung Sie einbauen dürfen – bleibt für die Investitionsentscheidung aber relevant: Aus dem Wärmeplan Ihrer Kommune geht hervor, ob und wann in Ihrem Gebiet ein Wärmenetz entstehen soll. Wer einen Anschluss in absehbarer Zeit erwarten kann, wird eine Gastherme anders bewerten als jemand, dessen Straße dauerhaft auf dezentrale Lösungen angewiesen bleibt. Große Kommunen mussten ihre Wärmepläne bis Mitte 2026 vorlegen, kleinere haben bis Mitte 2028 Zeit; Auskunft gibt die Stadt oder Gemeinde.

Stand: September 2026. Da sich die Rahmenbedingungen weiter entwickeln, prüfen Sie den aktuellen Stand bei Ihrer Kommune oder Ihrem Fachpartner.

Gasthermen mit Warmwasserspeicher von Bosch

Eine Gastherme mit Wasserspeicher erhalten Sie bei Bosch in drei Ausführungen:

  • als kompaktes Wandgerät mit integriertem Schichtladespeicher
  • als bodenstehender Tower mit integriertem Warmwasserspeicher (Kompaktheizzentrale)
  • als wandhängendes Gerät mit separatem, bodenstehendem Warmwasserspeicher (Gas-Heiztherme)

Zur Begriffsklärung: Umgangssprachlich wird für Geräte mit eingebautem Speicher auch der Begriff Kombitherme verwendet. Fachlich bezeichnet die Gas-Kombitherme allerdings ein Gerät, das Heizwärme und Warmwasser bereitstellt und das Warmwasser dabei im Durchlaufprinzip erwärmt – also ohne Speicher. Auf diese Unterscheidung kommt es an, weil sich Zapfleistung, Platzbedarf und Einsatzbereich unterscheiden.

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Welches Gerät wählen: integrierter oder externer Warmwasserspeicher?

Eine Therme mit integriertem Warmwasserspeicher ist im Vergleich platzsparender, optisch unauffälliger, einfacher zu installieren und günstiger in der Anschaffung. Bei Heiz- und Warmwasserleistung, individuellen Anpassungsmöglichkeiten sowie bei der Kombination mit erneuerbaren Energien sind dafür Abstriche zu machen.

Eine Therme mit externem Warmwasserspeicher lässt sich passgenauer planen, die Einbindung erneuerbarer Energien ist vielseitig möglich, und das Gerät ist durch die höhere Heiz- und Warmwasserleistung universell in Wohngebäuden einsetzbar. Der Einbau dieser Gasheizung ist jedoch etwas aufwendiger. Durch die ausgelagerte Hydraulik benötigen Gas-Heizthermen mehr Platz, und die Anschaffungskosten sind höher.

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Therme mit integriertem Schichtladespeicher Kompaktheizzentrale Gas-Heiztherme mit externem Speicher
Warmwasserspeicher Integriert Integriert Extern
Einsatzbereich Wohnung
Kleines Einfamilienhaus
Reihenhaus
Einfamilienhaus
Reihenhaus
Einfamilienhaus
Mehrfamilienhaus
Gewerbe
Montage Wandhängend in Küche,
Bad oder Wohnraum
Bodenstehend im Keller, Hauswirtschaftsraum
oder unterm Dach
Wandhängend, Speicher bodenstehend im Keller, Hauswirtschaftsraum oder unterm Dach
Vorteile All-in-One-Lösung, äußerst kompakt und platzsparend, günstigste Ausführung mit Speicher All-in-One-Lösung, höherer Warmwasserkomfort als bei einer Therme mit Schichtladespeicher, kombinierbar mit Solarthermie Große Auswahl an Warmwasserspeichern, kombinierbar mit Solarthermie, Wärmepumpe oder Kaminofen, hoher Warmwasserbedarf über Wohnungs- und Frischwasserstationen im Durchlaufprinzip realisierbar
Nachteile Für einfache Anwendungen und kleinere Haushalte ausgelegt, Einbindung erneuerbarer Energien nicht vorgesehen Auf Einfamilien- und Reihenhäuser ausgelegt, als vorkonfiguriertes Komplettset bei größeren Defekten aufwendiger zu reparieren Große Speicher haben höhere Bereitschaftsverluste, höherer Platz- und Wartungsaufwand
Leistung 22 kW 17–24 kW
20–30 kW
15–40 kW,
19–48 kW,
70–150 kW (kaskadierbar)
Speichergröße 42 Liter 100–210 Liter 50–1.000 Liter
Geräte von Bosch Condens 5800i WT Condens 5300i WMA Condens 9800i W,
Condens 7800i W,
Condens 7000 WP

Anwendungsbeispiel: Welcher Warmwasserspeicher für ein Einfamilienhaus?

In Einfamilienhäusern wird häufig die Variante aus wandhängender Gastherme beziehungsweise bodenstehendem Gas-Brennwertkessel mit einem passenden separaten Warmwasserspeicher gewählt. Ausschlaggebend dafür ist der gewünschte Warmwasserkomfort.

Bei integriertem Speicher kommt für ein Einfamilienhaus entweder eine Therme mit Schichtladespeicher für einfache Anwendungen infrage oder die Kompaktheizzentrale als komfortablere Lösung. Sie ist ein vorkonfiguriertes Komplettset und vereint die Technik einer wandhängenden Gastherme mit einem passenden Warmwasserspeicher in einer Art Tower.

Das Konzept ist deshalb interessant, weil ein Schichtladespeicher mit Plattenwärmeübertrager deutlich schneller nachlädt als ein konventionell beheizter Speicher: Er entnimmt dem Wärmeerzeuger Wärme und schichtet das erwärmte Wasser gezielt oben ein. Dadurch reicht ein kleineres Speichervolumen für eine vergleichbare Zapfleistung – der Platzbedarf sinkt, ohne dass der Komfort entsprechend nachlässt.

Eine Gastherme mit Warmwasserspeicher und Solar kombinieren

Eine Gasheizung mit Solar zu kombinieren hat seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz einen zusätzlichen Grund: Die ab 2029 greifende Quote biogener Brennstoffe lässt sich auch über die Kombination mit einer Solarthermieanlage erfüllen. Damit wird aus einer Komfort- und Kostenüberlegung eine Frage, die auch die künftige Betriebsfähigkeit betrifft.

Daneben gelten die bekannten Effekte: Die Solaranlage übernimmt einen Teil der Warmwasserbereitung und – bei entsprechender Auslegung – der Heizungsunterstützung. Der Gasverbrauch sinkt entsprechend, und damit auch die Belastung durch den CO₂-Preis auf Brennstoffe. Wie groß der solare Anteil am Jahresbedarf ausfällt, hängt von Kollektorfläche, Speichervolumen, Dachausrichtung und Verbrauchsprofil ab; die Auslegung nimmt Ihr Fachpartner vor.

Damit Sie die Sonnenenergie nutzen können, ist ein geeigneter Warmwasserspeicher für die Gasheizung erforderlich – ein sogenannter Solarspeicher. Er nimmt die solar gewonnene Wärme auf und hält sie vor, bis sie für Warmwasser oder Heizung gebraucht wird.

Haus mit Solarpanels und Garten

Eine Therme mit externem Warmwasserspeicher und Solar zu kombinieren ist die einfachste und häufigste Variante, da eine große Auswahl passender Solarspeicher zur Verfügung steht: Solar-Warmwasserspeicher, Solar-Kombispeicher oder Solar-Pufferspeicher. Eine Heiztherme mit separatem Speicher ist daher die naheliegende Wahl, wenn Sie eine wandhängende Gastherme mit Solareinbindung nutzen möchten.

Interessieren Sie sich für eine Therme mit integriertem Warmwasserspeicher und Solar, kommt die Kompaktheizzentrale infrage. Sie kann Solarenergie zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung vorkonfiguriert einbinden. Bei einer Therme mit kleinem Schichtladespeicher ist die Solareinbindung dagegen nicht vorgesehen.

Vergleich: Wann eine Gastherme mit oder ohne Warmwasserspeicher besser geeignet ist

Bei Bosch finden Sie auch Gasthermen, die ohne Speicher funktionieren – als vollwertiges Heizgerät inklusive Warmwasserbereitung. Warmes Trinkwasser stellen diese Geräte im Durchlaufprinzip bereit: Das Wasser wird nicht bevorratet, sondern erst bei der Entnahme erwärmt.

Welche Bauart passt? Gasthermen ohne Warmwasserspeicher sind auf Wohnungen und kleinere Haushalte mit üblicher Sanitärausstattung zugeschnitten. Als Gasetagenheizung kommen sie überwiegend in Mehrfamilienhäusern zum Einsatz, um Wohnungen separat zu beheizen. Dort punkten sie mit kompakter Bauweise und geringen Anschaffungskosten. Für größere Anwendungen sind sie nicht gemacht: Die Zapfleistung ist begrenzt, weil sie der Momentanleistung des Geräts entspricht, und erneuerbare Energien lassen sich nicht einbinden. In diesem Fall sind Thermen mit integriertem oder externem Speicher die richtige Wahl.

Ein Warmwasserspeicher erfüllt dabei zwei Aufgaben. Zum einen stellt er sicher, dass jederzeit ausreichend warmes Trinkwasser an allen Entnahmestellen bereitsteht – auch bei gleichzeitiger Nutzung. Zum anderen entkoppelt er die Zapfspitze von der Leistung des Wärmeerzeugers: Weil die Wärme aus dem Vorrat kommt, muss das Gerät nicht auf die maximale Zapfleistung ausgelegt sein. Eine Zirkulationspumpe sorgt zusätzlich dafür, dass an entfernten Zapfstellen nicht erst kaltes Wasser abläuft.

Zu beachten ist die Trinkwasserhygiene: In einem bevorrateten Warmwasservorrat können sich im lauwarmen Bereich Legionellen vermehren. Die einschlägigen Regelwerke sehen deshalb Mindesttemperaturen vor, die moderne Heizungsregelungen automatisch einhalten. Bei Geräten im Durchlaufprinzip stellt sich diese Frage nicht, da kein Trinkwasser gespeichert wird.

Ob eine Gastherme mit Warmwasserspeicher oder im Durchlaufprinzip für Ihr Vorhaben besser geeignet ist, beurteilt auch ein fachkundiger Heizungsinstallateur aus Ihrer Nähe.

Was kostet eine Gastherme mit Warmwasserspeicher?

Die Preise hängen vorrangig davon ab, ob der Speicher im Gerät integriert ist oder separat aufgestellt wird. Grundsätzlich ist eine Therme mit externem Warmwasserspeicher teurer als ein Gerät mit eingebautem Speicher – der Speicher ist dabei ein eigener, spürbarer Kostenblock.

Diese Positionen gehen in die Gesamtkosten ein:

  • Wärmeerzeuger: je nach Bauart und Leistungsklasse
  • Warmwasserspeicher: bei externer Lösung; der Preis steigt mit Volumen und Ausstattung, Solarspeicher liegen über einfachen Trinkwasserspeichern
  • Gasanschluss: falls noch nicht vorhanden – Auskunft erteilt der Gasnetzbetreiber
  • Abgasführung: abhängig davon, ob der vorhandene Schornstein weitergenutzt werden kann
  • Montage: abhängig von baulicher Situation, Leitungswegen und Demontage der Altanlage
  • Solaranlage: falls die Bio-Treppe über eine Solarthermieanlage erfüllt werden soll

Weil der Montageaufwand stark von den Gegebenheiten vor Ort abhängt, lässt sich ein belastbarer Preis erst nach einem Ortstermin nennen. Ihr Fachpartner erstellt im Anschluss ein Angebot mit einzeln ausgewiesenen Positionen.

Gastherme mit Warmwasserspeicher in der Praxis: Einsatzbeispiele von Bosch

Referenzobjekt Passau: Neubau mit Gastherme und externem Warmwasserspeicher

Referenzobjekt in Passau

Beim Neubau dieses Mehrfamilienhauses wurde eine Gastherme mit externem Warmwasserspeicher unter dem Dach installiert.

Zum Referenzobjekt
Referenzobjekt Wuppertal: beim Neubau dieses Dreifamilienhauses fiel die Wahl auf eine Gasbrennwerttherme mit Warmwasserspeicher, Frischwasserstation und Solarunterstützung.

Referenzobjekt in Wuppertal

Beim Neubau dieses Dreifamilienhauses fiel die Wahl auf eine Gasbrennwerttherme mit Warmwasserspeicher, Frischwasserstation und Solarunterstützung.

Zum Referenzobjekt
Referenzobjekt Ahrensburg: Nachhaltige Modernisierung durch Triple-Hybrid-Heizlösung

Referenzobjekt in Ahrensburg

Bei dieser Modernisierung eines Einfamilienhauses wurde eine nachhaltige Triple-Hybrid-Heizlösung realisiert aus einem kompakten Gasbrennwertgerät mit integriertem Speicher (Kompaktheizzentrale) in Kombination mit einer Wärmepumpe und Solarstrom.

Zum Referenzobjekt

FAQ zum Thema Gastherme mit Warmwasserspeicher

Wie funktioniert eine Gastherme mit Warmwasserspeicher?

Die Gastherme bringt den Speicher auf Betriebstemperatur. Wird ein Wasserhahn geöffnet, strömt warmes Trinkwasser aus dem oberen Speicherbereich zur Entnahmestelle. Im unteren Bereich läuft kaltes Frischwasser nach und wird erneut erwärmt und vorgehalten.

Wird eine Gastherme mit Warmwasserspeicher und Solar gefördert?

Die Gastherme selbst nicht. Nach den seit dem 21. Juli 2026 geltenden Richtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude zählen reine Gas- und Ölheizungen nicht zu den begünstigten Heizungsanlagen. Solarthermieanlagen sind dagegen förderfähig – bezuschusst wird dann die Solaranlage, nicht der Wärmeerzeuger.

Die Heizungsförderung setzt sich aus einer Grundförderung von 30 Prozent und möglichen Boni zusammen: einem Klimageschwindigkeitsbonus, der bis 2028 ausläuft, sowie einem nach Einkommen gestaffelten Bonus. In der Summe sind bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten möglich, begrenzt durch eine Förderobergrenze. Da die Konditionen seit Juli 2026 stärker sozial gestaffelt sind und einzelne Boni schrittweise sinken, lohnt eine frühzeitige Prüfung. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht; maßgeblich ist die zum Zeitpunkt der Antragstellung geltende Richtlinie. Welche Förderung für Ihr Vorhaben infrage kommt, klären Sie am besten über den Bosch Förderservice oder unsere Seite zur Förderung für Gasheizungen.

Stand: September 2026.

Gibt es noch Gasthermen mit Warmwasserspeicher in Heizwerttechnik?

Ja, Bosch führt mit der Gerätelinie Ceramini eine Heizwerttherme mit externem Warmwasserspeicher. Zu beachten ist, dass Heizwertgeräte höhere Anforderungen an die Abgasführung stellen und energetisch hinter der Brennwerttechnik zurückbleiben, weil die im Abgas enthaltene Kondensationswärme ungenutzt bleibt.

Lässt sich bei einer alten Gastherme ein Warmwasserspeicher nachrüsten?

Wenn Ihr Gerät bislang ohne Speicher Warmwasser geliefert hat, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Kombitherme im Durchlaufprinzip. Bei einer solchen Therme lässt sich ein Warmwasserspeicher meist nicht nachrüsten. Eine neue Gastherme mit Speicheranschluss ist dann die Alternative.

Darf ich 2026 überhaupt noch eine neue Gastherme einbauen?

Ja. Seit dem Inkrafttreten des Gebäudemodernisierungsgesetzes am 29. Juli 2026 gilt wieder die freie Wahl der Heiztechnik; die 65-Prozent-Anforderung an erneuerbare Energien ist entfallen, ebenso die Beratungspflicht und die Kopplung an die kommunale Wärmeplanung. Zu beachten ist die ab 2029 greifende Quote biogener Brennstoffe nach § 43 GModG, die sich alternativ durch die Kombination mit einer Solarthermieanlage erfüllen lässt.

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